Galerie

Mit Bildern möchten wir Ihnen einige Eindrücke von den zurückliegenden Ereignisse und Veranstaltungen rund um das Museum Eisenhammer vermitteln. Vielleicht waren Sie selbst dabei. Vielleicht können wir Sie damit für einen Besuch interessieren. Wichtige Informationen dazu stehen in der Rubrik Museum. Termine und Höhepunkte unserer traditionellen Veranstaltungen finden Sie unter Aktuell


Tag des traditionellen Handwerks 2017

der vorläufig letzte diesjähriger Höhepunkt im Eisenhammer war am Sonntag, den 15.10.2017, der Tag des traditionellen Handwerks. Der Förderverein Eisenhammer Dorfchemnitz konnte sich wieder über zahlreiche interessierte Besucher freuen. Einer unserer Besucher, der Fotofreund Gerd Klemm vom Fotoclub Berthelsdorf FC 78 hat dabei tolle Fotos geschossen, die wir hier gern veröffentlichen möchten. Vielen Dank.


Deutscher Mühlentag 2016

am Pfingstmontag war der erste diesjährige Höhepunkt im Eisenhammer und ein besonderer Besuchermagnet  in Dorfchemnitz. Auf das Hammergelände waren zahlreiche Besucher  gekommen, um die Führungen im Eisenhammer und in der alten Stuhlfabrik zu erleben oder die Heimatstube und die erst kürzlich erweiterte Ausstellung bergmännischer Geleuchte zu besichtigen. Am Nachmittag hatten zufällig Lukas und Shiem, rechtschaffene fremde Schmiede, den Weg zu uns in den Eisenhammer gefunden. Beide sind Schmiedegesellen auf Wanderschaft, gehören der Gesellschaft der rechtschaffenen fremden und einheimischen Maurer- und Steinhauergesellen an und pflegen damit die jahrhundertealte Tradition des Gesellenwanderns. Im über 500 Jahre alten Eisenhammer vermutlich nicht die allerersten Wandergesellen, aber an diesem Tag waren sie ein nicht alltäglicher Höhepunkt.

 

So hatten einige Besucher das unerwartete Glück, beim Schauschmieden neben unserem erfahrenen Schmiedemeister Frank Büschel und Museumsführerin Bärbel Elster, zwei mit Zylinder auf dem Kopf schmiedende und Geschichten erzählende junge Burschen zu erleben.
Manche Gäste mussten demzufolge vor dem Eisenhammer Schlange stehen - auch nicht alltäglich.
Für Frank Büschel mehr Zeit die Besucher in der Heimatstube mit seinen beliebten Schallplatten zu erfreuen.



Jahresrückblick 2015


Bevor das Jahr 2015 zu Ende geht wagen die Mitglieder des Fördervereins wieder einen optimistischen Blick in die Zukunft. Das Bleigießen ist inzwischen schon zur "Tradition" geworden. Immerhin schon das zweite Mal in unserer noch sehr jungen Vereinsgeschichte. 

Bärbel Elster, unsere Vereinsvorsitzende, bedankt sich bei allen für die im zurückliegenden Jahr geleistete Arbeit.


" ... die Erhaltung der handwerklichen Tradition des Schmiedehandwerks "

so lautet eine in der Satzung festgeschriebene Zielstellung des Fördervereins. Einige Vereinsmitglieder beherrschen dieses Handwerk fast perfekt. Bedingung für eine Vereinsmitgliedschaft ist das natürlich nicht. Schaden kann es aber auch nicht, wenn man im Hammerverein den Unterschied kennt, ob der Schmied das Eisen warm macht oder das heiße Eisen aus dem Feuer holt.

Solches und sonst eher Praktisches haben einige Vereinsmitglieder bei einem Anfänger-Schmiedekurs unter Anleitung von Matthias Sengenberger erfahren können. Es hat viel Spaß gemacht. Weitere werden hoffentlich bald folgen. 


Zum Tag des traditionellen Handwerks im Oktober 2015 stellten im Eisenhammer Messerschmiede aus Leipzig und Trebsen verschiedene traditionelle Techniken der Stahlbearbeitung von „Opas Taschenmesser“ bis zu Damaszener Klingen vor.
Ronald Schröter bei den Schmiedearbeiten für eine solche Klinge. Besucher und Vereinsmitglieder lassen sich die verschiedenen Messer, fertig komplettiert mit Heft und Scheiden, zeigen. Neben der Messerschmiedekunst gehören die Gestaltung von Metall, Holz und Naturmaterialien, sowie Bronzeguß zum freiberuflichen Schaffen von Ronald Schröter. 


Dem DEUTZ-Motor im Eisenhammer - bis in die 1930er Jahre noch Antriebsmittel für einige Maschinen im Hammer- widmete sich eine kleine Ausstellung mit Plänen und Betriebsanleitungen in der Stuhlfabrik. Der Förderverein dankt auf diesem Weg  besonders Herrn Malte Grau, der uns seine bereits in den 1970er Jahren vom Hersteller gesammelten Unterlagen zu diesem „Motorveteran“ für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat. Auf den Bildern unsere Vereinsspitze Bärbel Elster und Ullrich Münch zusammen mit Malte Grau (links) bei der Besichtigung des Motors am Tag des traditionellen Handwerks 2015 im Eisenhammer.


Am 2. Wochenende im Juli 2015 fand das 42. Hammerfest, das Fest der Dorfchemnitzer Vereine statt. Auf dem Gelände des Eisenhammers gab es ein buntes Programm, mit Sport, Spiel, Musik und Tanz. Für Besucher aller Altersgruppen war etwas dabei.

In der alten Stuhlfabrik wurde eine interessante Sammlung bergmännischen Geleuchts erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Unsere Vereinsvorsitzende Bärbel Elster und der Freitaler Sammler Herr Reinhard Berndt eröffnen die Ausstellung.


Zum Hammerfest hatte der Hammerverein auch den Freitaler Kunstschmied Matthias Sengenberger zu Gast. Besucher konnten die Arbeit an einem Wunsch-Schmiedeobjekt (im Bild ein Kerzenständer) bestaunen und das fertige Stück anschließend gleich mitnehmen. Manche Besucher hatten sogar Gelegenheit selbst den Hammer zu schwingen. Ein Grundkurs im Schmiedehandwerk - könnte das vielleicht einige begeistern?


Der Deutsche Mühlentag, der jedes Jahr am Pfingstmontag auch im Museum Eisenhammer mit einigen Höhepunkten ausgestaltet wird, zog viele interessierte Besucher an. Besonders sehenswert, eine Ausstellung von Aquarellen des Hobbymalers Dieter Bellmann aus Brand-Erbisdorf. Noch bis September waren die Bilder in der alten Stuhlfabrik zu bewundern. Herzlichen Dank an Herrn Bellmann und Frau Jarraß.

Im Eisenhammer waren unser Schmiedemeister Frank Büschel und Günter Band, beide Vereinsmitglieder,  beim Schauschmieden in Aktion.

Auch Besucher mit "1 Pferdestärke-Anreise" fanden bei uns eine passende Parkmöglichkeit !


Zur Saisoneröffnung im Mai 2015 war das Hammerwerk zeitweise nicht in Betrieb. Grund war der durch fehlende Niederschläge geringe Wasserpegel des Chemnitzbachs im Zusammenhang mit der beim Hochwasser im Juni 2013 beschädigten Wehranlage. Die im Mühlgraben ankommende Wassermenge reichte einfach nicht für den Betrieb der Wasserräder aus. Vor dem geplanten Mühlentag am Pfingstmontag überprüfen die Vereinsmitglieder Johannes Göckeritz, Günter Band und Ullrich Münch das Mühlgrabengerinne. Wird das Wasser für das Schauschmieden ausreichen?

Das Bild rechts zeigt die gewaltigen Wassermassen des Chemnitzbaches, die sich beim Hochwasser 2013 ihren Weg vorbei am Wehr und den Schützen des Hammergrabens bis zum Eisenhammer gebahnt hatten.


Jahresrückblick 2014


Der Eisenhammer ist tief verschneit, die Wasserräder sind abgestellt und das Jahr 2014 hat nur noch wenige Tage. Für den Hammerverein Zeit für einen Jahresrückblick am wärmenden Schmiedefeuer.

Beim Bleigießen wagen wir einen Blick in die Zukunft. Die Deutung der erstarrten Bleistücke bleibt aber geheim.

 


Zum Hammerfest 2014 war im Eisenhammer der Kunstschmied Vaclav Tratschni aus Litvinov zu Gast. Im Bild sind die anstrengenden Schmiedearbeiten an seiner Skulptur "Eiserne Jungfrau" zu sehen. Unsere mit Wasserkraft betriebenen Schwanzhämmer des Hammerwerkes konnten nur teiweise helfen. Aber Vereinsmitglied Günter Band hat kräftig mit zugepackt.

Die "Eiserne Jungfrau" kann bei einem Besuch des Eisenhammers bewundert werden.


In der alten Stuhlfabrik, direkt neben dem Eisenhammer, waren 2014 mehr als 40 Aquarelle des Dorfchemnitzer Hobbymalers Reinwald Meyer zu bestaunen. Im linken Bild Herr Meyer und unsere Vereinsvorsitzende Bärbel Elster bei der Ausstellungseröffnung.

Im rechten Bild ist der Maschinenraum der Stuhlfabrik mit originalem Maschinenbestand zu sehen, der zum Tag des offenen Denkmals 2013 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich war. Seitdem werden vom Vereinsmitglied Frank Ruscher zu allen regelmäßigen Veranstaltungen des Hammervereins Führungen durchgeführt.